27.04.2009

27.04.2009

In unserer heutigen Sitzung wurde der Ausblick der einzelnen Gruppen vorgestellt. Einige Konzepte von den anderen Arbeitsgruppen wurden schon verworfen und es wurde an neuen Konzepten gefeilt. Als wir den anderen Teilnehmern von unserem Vorhaben mit den gelben Kreuzen im Friedenspark berichteten, bekamen wir meiner Meinung nach ein ernüchterndes Feedback denn man erklärte uns, dass wir im Ansatz das Eigentliche IBA-Thema des Projektstudiums verfehlt haben. Denn das Ziel war es ja, eine Vision bis 2015 zu geben und mit unserer Aktion lässt sich das nicht projizieren. Da ist ja auch etwas Wahres dran, denn in dem ganzen Eifer und den sich überschlagenen Ereignissen der letzten Wochen waren wir so sehr in den ganzen Prozess hineingeraten, dass wir das vielleicht etwas außer Acht gelassen haben.

Nichts desto Trotz ist unsere Thema von allen immer noch das Interessanteste und spannendste find ich. Das lassen uns auch unsere Projektleiter immer wieder spüren. Besonders als wir ihnen dann noch unsere Idee erklärten, das Arbeitszimmer von Samuel Hahnemann zur Ausstellung zu rekonstruieren und es mit Stadtplanungselementen aus den vergangenen „Impulsen“ auszustatten wollen.
Das Protokoll:
Protokoll_270409

Chris

07.04.2009

07.04.2009 - Vorbegehung für die Intervention

Nachdem wir nun endlich die passende Farbe für unsere Kreuze ausgewählt hatten - eidottergelb - mussten wir uns das Areal, in dem jene installiert werden sollen, genauer anschauen. Deshalb fuhren Ron und ich heute wieder nach Köthen um eine „Generalprobe“ durchzuführen. Wir trafen uns mit Mitarbeitern der Stadt im Friedenspark, in dem das Ganze dann später stattfinden soll. Ron hatte einen Bohrhammer besorgt und wir konnten 4 fertige Kreuze in den Boden treiben. Ich hätte nicht gedacht, dass das so einfach geht.

Sogar erste Passanten sprachen uns darauf an, was wir hierbei wohl bezwecken wollen. Wir konnten uns dann auch schnell über eine Anordnung einigen, in zwei Doppelreihen sollen sich die Kreuze gegenüberstehen. Wir haben dann noch einige Formalitäten geklärt, was die Herstellung der Kreuze betrifft, wer sie liefert und was noch am Tage der Installation an Werkzeug nötig ist. Uns war aber noch nicht klar, wie lange es dauert alle 220 Kreuze einzuschlagen und somit haben wir beschlossen den Termin für die Aktion vom 29.04.2009 auf den 28.04.2009 vorzuziehen. Außerdem sollten noch nicht alle Kreuze eingetrieben werden, da am wichtigen 29.04. noch ein paar Kreuze für unsere Homöopathischen Ärzte übrig sein sollten. An dem zweiten Tag ist auch die Pressekonferenz geplant.

ein paar der "Rohlinge" im Park - noch nicht in der endgültigen Farbe

Die Ergebnisse der Vorortbegehung:
Vor Ort Begehung Fin

Chris

05.03.2009

05.03.2009 - ein weiterer Besuch in Köthen

Heute haben wir uns alle drei in das Auto geschwungen und sind von Halle nach Köthen gedüst. Dort direkt zum Friedenspark und gleich rein in's Grün. Zur Zeit sieht der Park eher trostlos aus, alles voller Matsch und kahle Bäume. Dazwischen diese Grabmäler, das wirkt echt nicht gerade einladend. Also wir sind mal die beiden Strecken abgelaufen, entlang derer die Freidhofsgrenzen verliefen. Auf diesen Grenzen sollen die Kreuze installiert werden. Wir haben auch gefachsimpelt wie man so ein Kreuz baut, welche Fabe man wählt und wie man die Kreuze in der Wildnis hier installieren soll.
Ich hab doch gesagt: gefachsimpelt

Weil es dann zu kalt wurde, sind wir dann noch in's Baudezernat auf einen heißen Tee und viel Toffifees eingekehrt. Wir haben auch davon erzählt, dass wir im Sommer eine Ausstellung in Halle ausrichten wollen. So richtig beschlossen haben wir noch nichts. Es wird in den nächsten Tagen ein Prototyp der Kreuze zu entwickeln sein, der wird dann bei einem nächsten Besuch getestet.

Lisa Johanna Thiele

18.02.2009

18.02.2009 - das erste Treffen mit der Arbeitsgruppe Köthen

Heute war ein echt spannender aber auch anstrengender Tag. Als wir heute Morgen mit dem Auto nach Köthen gefahren sind wusste ich nicht so recht was uns erwartet. Schließlich trafen wir heute die wichtigen Leute, mit denen wir auch Vorhaben näher zusammenzuarbeiten. Darunter waren Homöopathische Ärzte, Architekten und auch Vertreter der Stadt sowie Leute von der IBA selbst. Es wurden viele Dinge diskutiert, u.a. die verschiedenen Arbeitsgruppen mit ihren bisherigen Tätigkeiten und anstehenden Projekten. Bei z.T. sehr hitzigen Diskussionen hatten wir die Möglichkeit auch unsere Meinungen zu äußern. Unsere Kommentare wurden positiv zur Kenntnis genommen und wir bekamen auch Lob für unser Interesse an den Arbeitsgruppentreffen. Doch nach geschätzten viereinhalb Stunden rauchte mir der Kopf. Das waren jedenfalls eine Menge Informationen und zu viele unterschiedliche Meinungen. Aber alles in allem war es interessant, einmal live miterleben zu können, wie bei einer Stadt gearbeitet wird.

Chris

03.02.2009

03.02.09

Zum heutigen Tag wurden die Zwischenberichte der jeweiligen Gruppen abgegeben. Wir sind etwa zur Mitte der verfügbaren Arbeitszeit angekommen und es sollte daher eine Zwischenbilanz gezogen werden. Die schriftliche Detailleistung steht hier weniger im Vordergrund, es ist jedoch hilfreich, im Hinblick auf den Abschlussbericht bereits gewonnene (Zwischen-) Ergebnisse festzuhalten und auch niederzuschreiben, die dann später als Bestandteil des Abschlussberichtes verwendet werden können.
Im Zwischenbericht sollte Bezug genommen werden, ob sich beispielsweise die Methodik oder die bisherigen Arbeitsschritte bewährt haben und die zuvor festgelegten Projektziele perspektivisch zum gewünschten Erfolg führten. Unser Bericht besteht aus folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:

  • Hahnemann´s Erbe
  • IBA-Profil der Stadt Köthen
  • Bisherige Arbeitsschritte (Exkursion|Homöoplanung)
  • Anstehende Arbeitsschritte (weitere Gebrechen|Ausstellungsformate)
  • Arbeitsgruppentreffen am 18.02.09 in Köthen
090302-protokoll

Ron

27.01.2009

27.01.09

In der heutigen Sitzung ging es um das Thema Ausstellungsort. Es kamen Vorschläge wie:
  • das Gasometer auf der Saline
  • der Volkspark
  • die neue Resistenz
  • Ausstellungsräume der Uni

Unsere Gruppe informierte sich über die beiden Galerien Durchlauferhitzer und Ufo-Galerie. Zu diesem Zeitpunkt konnten jedoch noch keine genaueren Aussagen getroffen werden, ob wir dort ausstellen können.

Zudem sollte die Ausstellung so konzipiert werden, dass sie auch als Wanderausstellung genutzt werden kann. So können die einzelnen Projekte auch in den jeweiligen Städten separat präsentiert werden.
wie immer das Protokoll:
1_090127_protokoll

Ron

20.01.2009

20.01.2009

Gut erholt aus der Weihnachtspause und voller Tatendrang war heute das erste Plenum im neuen Jahr. Zuerst stand heute die Resonanz für die Programmberichte zur Debatte. Wir haben echt gute Kritik bekommen. Die gute Ausformulierung des doch recht komplizierten Themas der Homöopathie zum Bespiel und eine allgemeine positive Einschätzung unserer Herangehensweise an das Thema wurden da genannt.

Nachdem das erledigt war haben wir den anderen mitgeteilt wie unsere nächsten Schritte aussehen. Da wäre zum einen, dass wir Selbstversuche durchführen wollen, wie z. B. sich in einem völlig dunklem Raum aufhalten und dann die Erlebnisse und Empfindungen dokumentieren (in Anlehng an die Licht-Aus-Aktion in Köthen). Nebenbei befinden wir uns weiterhin in der Theoriesammlung und versuchen immer mehr durch Recherche über das Thema Homöopathie herauszufinden, damit wir das Konzept „Homöopathie als Entwicklungskraft“ besser verstehen lernen.

Heute kam zu ersten Mal das Thema des Ausstellungsortes auf. Ehrlich gesagt wusste ich nicht, welches Ausmaß das ganze später haben wird und inwiefern wir uns mit den anderen Gruppen abstimmen müssen. Es kamen zwar Vorschläge wie ein altes Kaufhaus oder ein neu saniertes Gasometer, aber uns allen war noch unklar an welchem Ort das ganze stattfinden soll.
Das Protokoll von heute:
090120_protokoll


Chris